Mira Veyra

Zwischen Gezeiten und Geschichten

Man sagt, Mira Veyra habe schon gesungen, bevor sie wusste, dass es Musik ist. Irgendwo zwischen Klassenzimmerfluren und norddeutschem Himmel begann ihre Stimme, sich ihren eigenen Raum zu suchen. Aufgewachsen in Bremen, wo der Wind vom Meer Geschichten trägt, lernte sie früh, dass Klang wie eine Welle sein kann – mal sanft, mal unaufhaltsam.

Das Meer blieb ihr geheimer Verbündeter. Es flüstert ihr Melodien zu, wenn andere nur Rauschen hören.

Doch bevor ihre Worte flogen, sprach ihr Körper. Mit 18 wirbelte sie durch Latein-Formationen bei der TSG Bremerhaven und tanzte in den Sälen der Tanzschule Renz – Schritte wie geheime Codes, Drehungen wie kleine Stürme. Rhythmus wurde ihr zweiter Herzschlag.

Jahre später tauchte ihre Stimme wieder auf – erst leise über Smule, wie ein Echo aus einer anderen Zeit. Sie verschwand noch einmal, als würde sie prüfen, ob man sie wirklich vermisst. Und dann – wie ein unerwarteter Sonnenaufgang – kehrte sie zurück. Die Deutschlandtour von Fun Musik Radio öffnete eine Tür. Plötzlich wurden aus Gedanken Texte. Aus Texten wurden Lieder. Aus Lieder wurden kleine Universen.

Mira schreibt, als würde sie Erinnerungen erfinden, die man nie hatte – und doch fühlt es sich an, als gehörten sie einem selbst.

Wenn sie nicht singt, sammelt sie Bilder mit der Kamera, Städte mit dem Herzen, Geschichten zwischen Buchseiten. Sie tanzt Zumba wie ein heimliches Ritual, fährt Rad gegen den Wind und folgt immer dem leisen Ruf von Horizonten.

Mira Veyra ist keine, die man festhält.
Sie ist eine, die man spürt.

Ich bin Wind und Welle zugleich.

Und jede meiner Melodien trägt ein Geheimnis.

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